Die Internationale Naturistenföderation hielt ihren alle zwei Jahre stattfindenden Weltkongress vom 20. bis 22. Oktober 2022 in Luxemburg ab. Er traf eine Reihe von wichtigen Entscheidungen, die der Organisation helfen werden, in Zukunft noch effektiver und sichtbarer zu werden.

Ein neues Leitbild für die Organisation wurde einstimmig angenommen. Darin heißt es unter anderem: “Eine Welt, in der alle Menschen in Freiheit leben können, mit oder ohne Kleidung, mit Respekt füreinander und für die Umwelt”.

Eine Veranstaltung zum 70-jährigen Bestehen der Organisation wurde angekündigt – sie wird im September 2023 stattfinden, vorläufig in Montalivet, Frankreich, wo die ursprüngliche Satzung 1952 beschlossen wurde. Eine Reihe von Konferenzen zu naturistischen Themen, die alle zwei Jahre in dem Jahr, in dem kein Kongress stattfindet, abgehalten werden sollen, wird im März 2023 in Bonn beginnen. Außerdem wird eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die prüfen soll, wie mehr naturistische Stimmen in die INF-FNI aufgenommen werden können.

Eine Arbeitsgruppe, die die Statuten und Regeln der INF-FNI prüft, wird voraussichtlich vor dem nächsten Weltkongress, der im Herbst 2024 in Mexiko stattfinden wird, Bericht erstatten.

Bei den Wahlen wurde Edwin Kilby (BN) als Nachfolger von Jean Peters zum Vizepräsidenten (Sekretär) gewählt.

Es wurde beschlossen, den bestehenden Posten des außereuropäischen Beisitzers in zwei Posten aufzuteilen. Gustav de la Garcia (Mexiko) wurde zum Beisitzer für den amerikanischen Kontinent gewählt. Christo Bothma (SANNA) wurde als Beisitzer für Afrika und die Region Asien-Pazifik kooptiert.

Hervé Begeot und Leslie Rabuchin wurden als Präsident bzw. Vizepräsident des Rechtsrates wiedergewählt.

Und Armand Ceolin und Henri Hermans wurden als Kassenprüfer wiedergewählt.